Steckbrief von Chris PDF Drucken E-Mail


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Das ist mein Rufname/Spitzname
Leute, die mich ein wenig besser kennen, nennen mich in der Regel Chrigi, andere sagen Chris.

Meine Stärken
Ich bin ein Bewegungsmensch, sehr sportlich, spreche fliessend verschiedene Sprachen und habe sofort Kontakt zum Mitmenschen.

Meine Schwächen
Ich bin emotional relativ schwach, d.h. ich bin sehr empfänglich für Dinge, die mit meinen Gefühlen zu tun haben und ich habe Mühe, die damit zusammen hängenden Belange richtig zu gewichten und einzuordnen.
Auch fällt es mir mitunter schwer, zeitliche Vorgänge oder Entwicklungen richtig zu gewichten oder in die richtige Ordnung zu bringen.

Das mache ich gerne
Rollstuhl und Handbike fahren. Jassen, Mühle oder Schach spielen.
Am liebsten treffe ich Menschen und kommuniziere mit ihnen

Wörter, die ich häufig gebrauche
Danke zu sagen ist für mich etwas sehr Wichtiges und Selbstverständliches und sehr Häufiges.
Sch...., wenn mir wieder einmal, wie leider häufiger, etwas in die Hosen gegangen ist.
Ich verwende aber ebenso häufig  Adjektive wie «génial», «super», weil mir etwas sehr gefällt.

Mein wichtigstes Fortbewegungsmittel
Meine  Oberschenkelprothese, mit der ich fast wie früher mit zwei Beinen zu gehen vermag. Mein Auto, das Handbike ist mein Lieblingssportgerät und der Rollstuhl ist bei uns zuhause mein übliches Fortbewegungsmittel, denn das Gehen mit Prothese ist halt doch sehr anstrengend.

Mein liebster Aufenthaltsort
Ich bin eigentlich sehr gerne zuhause bei meinen Lieben, doch ich verspüre sehr oft und sehr stark den Drang, nach draussen  zu gehen, denn vor meinem Unfall war ich sehr viel an der  frischen Luft, und dies nicht bloss des Motorradfahrens wegen.

Da möchte ich unbedingt einmal hin
Ich möchte für mein Leben gerne einmal die amerikanischen Staaten besuchen. Ich bin aber ganz glücklich da, wo ich bin, wohne und lebe – bei meinen Lieben im Baselbiet...!

Das möchte ich auf der Welt ändern
Ich wünsche mir, dass die Leute mehr auf ihr Herz und nicht so sehr auf ihren Intellekt bauen und hören.

Das war mein Berufswunsch in der Primarschule
Ich hatte verschiedene Berufswünsche in der Primarschule. Arzt, Pfarrer, Sozialarbeiter und vor allem Lehrer.

Das war mein Berufswunsch kurz vor dem Unfall
Ich machte  im Sommer 1988, die eidgenössische Aufnahmeprüfung für einen Studienplatz an der Uni Basel als Sportstudent. Ich bestand die polysportive Herausforderung als Bester der ganzen Kandidatenschar.

Das ist mein Berufswunsch heute
Ich weiss, dass ich eine ganze Anzahl von Gaben habe, die allesamt etwas mit dem Mitmenschen zu tun haben.Diese einzusetzen, das ist mein Berufswunsch. Etwa meine Sprachfertigkeit, meine Kommunikationsfähigkeit, einfach meine Liebe zum nächsten Menschen.

Lebensmotto vor dem Unfall
«Have fun and enjoy yourself...!»
«Live fast, die young…!»
Der Genuss von allem stand im Vordergrund.

Lebensmotto nach dem Unfall
Mache aus jedem Tag etwas Besonderes und lass vor allem die Freude herrschen...!

Das war mir wichtig vor dem Unfall
Ich suchte immer das Extreme, das Aussergewöhnliche, wollte nicht so sein, wie alle anderen.

Das ist mir heute wichtig
Ganz zuerst will ich in allem den Willen Gottes suchen, diesen erkennenund ihn dann nach Möglichkeit auch tun. Ich will Sorge tragen zu meinerFamilie. Mein Leben hat nicht mehr in erster Linie einen Selbstzweck,sondern ich bin Teil einer grossen Gemeinschaft.

Das macht mir Freude
Freude machen mir freundliche Menschen, die offen sind für etwas Kleines, Alltägliches, einen Gruss oder ein freundliches Wort etwa.

Das macht mich wütend
Mehr oder weniger wütend machen mich Leute, die im Alltag so gehässig, unfreundlich und selbstsüchtig gedankenverloren ihr „Leben leben“, ohne sich die Zeit zu nehmen für den einzelnen Augenblick, obwohl das so wertvoll wäre...!

Wenn ich mir etwas wünschen könnte
Alles in allem wünsche ich mir, dass wir auf Erden mehr noch die Herrlichkeit Gottes sehen und erleben dürfen.
Ein wenig ein grösserer finanzieller Spielraum für meine Frau und mich, das würde sicherlich nicht schaden, sind wir doch behinderungstechnisch bisweilen darauf angewiesen, dass wir uns etwas Spezielles zulegen oder leisten müssen.

Das hilft mir, wenn ich traurig bin
Die Umarmung meiner Frau kann mich trösten. Es ist aber auch so, dass ich in solchen Momenten einfach in der Bibel lese und darin Trost finden kann, speziell wenn ich es mit meiner Frau zusammen tun kann.
Eine Fahrt mit dem Handbike ins Blaue hat schon manchen Aerger aufgelöst.