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Ein Unfall kann das ganze Leben verändern. Doch dies wird einem erst bewusst, wenn man es selber erlebt.
Florian braucht dringend Unterstützung von seinen Mitmenschen, da er Suizid gefährdet ist. Doch wie sollte man in diesem Fall einem Menschen erklären, dass das Leben kostbar und voller Freude ist? Es ist möglich! Das Tanzen und der Kontakt zu anderen Menschen machen ihn glücklich. Das heisst, wenn er nach Hause kommt und alleine über die Vergangenheit nachdenken kann, wird er depressiv – doch sobald er mit seinen Freunden Spass haben kann, hat er keine Zeit, um darüber nachzudenken.
Früher hätte Florian wahrscheinlich nie Suizidgedanken gehabt. Deshalb sollte das ein Appell an uns alle sein, damit wir im Verkehr immer an unsere Mitmenschen denken. Denn wir leben nicht alleine auf der Erde!
Michèle, 19
Den Blick kurz weg von der Strasse und schon ist es geschehen. Als er wieder zu sich kommt, besitzt er nur noch ein Bein.
So schnell kann es gehen und die ganze Zukunft, Träume und Wünsche verblassen. Von der Gesellschaft wird man dann als Abschaum betrachtet.
Es hat mich sehr beeindruckt, wie Chris sich durchs Leben kämpft. Obschon es sicher ein reiner Zufall war, dass gerade in dem Moment, als er mit dem Motorrad ausrutschte, ein Auto entgegen kam. Doch manchmal passieren solche Zufälle eben und die Folgen sind hart. Was mich am härtesten dünkt, ist, dass man dann wie von der Gesellschaft ausgestossen ist. Alle schauen einen blöd an und nirgendwo kriegt man eine Arbeitsstelle. Ein kleiner Moment der Unaufmerksamkeit auf der Strasse kann jeden jahrelang zu einem machen, der die schönsten und einfachsten Dinge im Leben nicht mehr tun kann.
David, 18
Am 26. Juni 2006 ist Angela mit ihrer Kollegin unterwegs nach St. Gallen. Es ist ein schöner Tag und die Freundinnen wollen in die Badi, als ihnen eine junge Velofahrerin entgegenkommt und in ihr Auto fährt. Das Mädchen stirbt noch an der Unfallstelle.
Die Zeit nach dem Unfall ist sehr schwierig für Angela. Zudem wird sie der fahrlässigen Tötung angeklagt.
Meiner Meinung nach trifft Angela keine Schuld. Sie hat keine Verkehrsregeln missachtet oder ist zu schnell gefahren. Doch trotzdem hat sie einen Menschen getötet.
Wie würden Sie sich fühlen, wenn Sie eine junge Velofahrerin überfahren hätten? Hätten Sie Schuldgefühle?
Angelas Schuldgefühle sind sehr gross. Ich finde es aber richtig, wie sie damit umgeht, denn ich denke, der einzige Weg mit Schuldgefühlen umzugehen besteht darin, dass man um Verzeihung bittet. Das tut sie in den Briefen an das Mädchen.
An Angelas Geschichte kann man deutlich sehen, dass Unfälle jeden treffen können. Unfälle geschehen jeden Tag, jede Minute, und wer denkt ihm könnte so etwas niemals zustossen, sollte sich den Film anschauen.
Sonja, 17
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